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Intelligente Spezialisierung

Das  HWWI beteiligt sich an einer Plattform zum Thema "Intelligente Spezialisierung im Ostseeraum"

BEITRAG VON Isabel Sünner

Ausgehend von einem stärkeren internationalen Wettbewerb hat sich die Europäische Union (EU) für die Zeit nach 2020 auf eine deutliche Stärkung regionaler intelligenter Spezialisierung (RIS3) festgelegt. Es fehlt jedoch noch an konkreten Anwendungsbeispielen gerade auf transnationaler Ebene, da Spezialisierungen bisher vorwiegend auf einzelne Regionen beschränkt geblieben sind. An dieser Stelle setzt das neue Projekt "BSR S3 Ecosystem" im Interreg-Ostseeraum an, das aus dem INTERREG VB-Baltic Sea Region-Programm kofinanziert wird.

Gemeinsam mit fünf weiteren Partnern aus Finnland, Schweden und Litauen, die bereits über Erfahrungen mit RIS3 verfügen, wird das HWWI in den kommenden zwei Jahren seine Erfahrungen aus dem Projekt "GoSmart BSR" einbringen können, das sich ebenfalls mit Fragen intelligenter Spezialisierung im Ostseeraum beschäftigt. Das Gesamtbudget von BSR S3 Ecosystem beträgt 1.000.000 Euro, offizieller Projektbeginn wird der 01. August 2019 sein.

Das Projekt BSR S3 Ecosystem besteht aus drei inhaltlichen Säulen:

  1. Analyse, Vergleich und Inkubation zentraler RIS3-Projekte im Ostseeraum, die entweder Potenzial für Scale-Ups besitzen oder die Regionen im Ostseeraum bei der Vernetzung ihrer Wertschöpfungsketten unterstützen können.
  2. Interregionale Lernprozesse zur Umsetzung von RIS3 und Kapazitätsaufbau, wobei die gesammelten Erfahrungen in einen Aktionsplan müden sollen.
  3. Beteiligung von Stakeholdern, darunter Wissenschaft, Forschung, kleine und mittlere Unternehmen sowie ausgewählte Akteure aus dem sozialen Bereich. Im Rahmen von Events sollen die identifizierten Best Practice Beispiele kommuniziert und gemeinsam mit den Stakeholdern weiterentwickelt werden.

BSR S3 Ecosystem soll eine dringend benötigte Plattform darstellen, um ein besseres Verständnis für Best Practices und die Chancen intelligenter Spezialisierung in der Ostseeregion zu entwickeln. Dieses Ziel soll mithilfe eines Aktionsplans, eines Handbuchs für regionale und interregionale Umsetzung, einer Übersicht von Wertschöpfungsketten in der Bioökonomie und Digitalökonomie, einem Trainingsprogramm sowie einer langfristigen Strategie erreicht werden.

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Ansprechpartner

Mirko Kruse
Isabel Sünner