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Ausgabe Herbst 2021

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Edition HWWI 6. Band

Neuvermessung der Datenökonomie

HERAUSGEGEBEN VON Thomas Straubhaar

Big Data verlangt nach Big Statistics mit neuen, zeitgemäßen Prognoseverfahren. Eine Neuorientierung statistischer Verfahren drängt sich auf. Sie steht im Zentrum eines neuen Buches mit dem Titel „Neuvermessung der Datenökonomie“, das in Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des HWWI und der Universität Hamburg erschienen ist und das die Kernergebnisse eines von der NORDAKADEMIE-Stiftung in Elmshorn finanzierten Forschungsprojekts zusammenfasst.

Wie dringend eine Neuvermessung der Wirtschaft geworden ist, hat nicht erst das Coronavirus verdeutlicht. Die Pandemiewellen haben lediglich wie im Brennglas längst bestehende statistische Grundsatzprobleme fokussiert. Viele Voraussagen entpuppten sich als reine Vermutungen – oft ohne substanzielle Belege. Manche ähnelten eher Horoskopen und waren näher bei Fakes – oft weit entfernt von tatsächlichen Fakten. Für die Wirtschaft sind Defizite bei Voraussagen ein kostspieliges Ärgernis. Für die Politik jedoch sind Fehlprognosen gefährlich. Sie führen in die Irre. Das kann schwere gesamtgesellschaftliche Verwerfungen verursachen.

Im ersten Teil des Buches geht es darum aufzuzeigen, inwieweit mit der heutigen Messung ökonomischer Aktivitäten – also insbesondere mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) und daraus abgeleitet der Produktivität – Probleme einhergehen, die bei Diagnose und Prognose wirtschaftlicher Entwicklungen zu analytischen Fehlern führen. Der zweite Teil verschafft einen Überblick zu neuen empirischen Ansätzen, mit deren Hilfe besser erfasst werden kann, was sich in der (Daten-)Ökonomie abspielt.

Das Buch "Neuvermessung der Datenökonomie" ist als sechster Band der Reihe "Edition HWWI" im Verlag Hamburg University Press im September 2021 erschienen (siehe rechts).

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